Zwischen Lausanne und Renens profitiert Prilly voll von der Metamorphose von Malley, einem der grössten Stadtprojekte der Westschweiz.
Das neue Quartier Malley mit Eishalle, Hochhäusern und Bahnhaltestelle zeichnet den Süden der Gemeinde neu und zieht den gesamten Markt mit. Das Zentrum von Prilly und die Quartiere Le Chasseur oder Corminjoz bieten Gebäude aus den 1960er-Jahren und kleine Liegenschaften zu für die Agglomeration noch vernünftigen Preisen.
Die Nachfrage junger Berufstätiger aus Lausanne verlagert sich naturgemäss hierher. Renovierte Objekte in der Nähe der LEB und der Buslinien gehen zuerst weg.
Eine Wohnung wird in Prilly bei rund CHF 12’000 pro m² gehandelt, im oberen Bereich des kantonalen Marktes. Auf diesem Niveau fallen die genaue Adresse und das Stockwerk beim Endpreis oft stärker ins Gewicht als die Fläche. Ein positiver Abstand von 15 Prozent geht selten auf einen einzigen Faktor zurück. Erschliessung, Gemeindesteuern und der Anteil an Wohnungen mit Aussicht tragen gemeinsam dazu bei. Im Kanton liegen übrigens auch benachbarte Gemeinden preislich weit auseinander. Rang 13 von 272 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist.
In Prilly kostet die Wohnung CHF 12’000 pro m², das Haus dagegen CHF 10’600, ein Abstand von 13 Prozent zugunsten der Wohnung. Diese Konstellation findet sich dort, wo neuere Wohnungen das Angebot prägen und ältere Häuser gegenüberstehen. Anstieg von 3.0 Prozent über zwölf Monate in Prilly. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde.
Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks l'Ouest lausannois liegt die Gemeinde 7 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Der Gebäudebestand von Prilly wird von einer Epoche geprägt, nämlich 1946-1960, auf die 24 Prozent der Wohnungen entfallen. Altbauten bieten Raum und Deckenhöhe, dafür höhere Unterhaltskosten und eine Dämmung, die oft noch erneuert werden muss.
Die durchschnittliche Wohnung in Prilly hat 2.9 Zimmer bei 70 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Der mediane Wohnungspreis in Prilly beträgt CHF 12’000 pro m², also 15 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Kennzahl vermischt alle Wohnungstypen vom Studio bis zur grossen Maisonettewohnung und glättet damit sehr unterschiedliche Situationen. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +154 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Die Zahl der beobachteten Inserate in Prilly liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab. In einem hohen Marktsegment wie in Prilly fallen wenige Prozent Abweichung in Franken stark ins Gewicht. Beginnen Sie mit der Online-Bewertung, um die Grössenordnung abzustecken, bevor Sie mit einer Fachperson verfeinern, die die Strasse kennt.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der mediane Preis einer Wohnung in Prilly liegt bei CHF 12’000 pro m², also 15 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl umfasst alle Wohnungstypen. Ein renoviertes Studio liegt oft darüber, eine grosse Wohnung mit Renovationsbedarf darunter.
Ein Haus in Prilly wird mit rund CHF 10’600 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Prilly wird von der Bauperiode 1946-1960 geprägt, auf die 24 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 2.9 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.