Olympische Hauptstadt und erste Stadt des Kantons, Lausanne hat nach Genf den tiefsten Immobilienmarkt der Westschweiz.
Jedes Quartier hat seine eigene Identität. Sous-Gare und Ouchy führen bei den Werten dank der Nähe zum See, während Chailly, La Sallaz oder Montoie zugänglichere Familienwohnungen bieten. Das Stadtzentrum und das Flon sprechen ein urbanes Publikum an, und die oberen Stadtteile, an die M2 angebunden, gewinnen stetig an Attraktivität.
Die Nachfrage übersteigt das Angebot strukturell, genährt von den Hochschulen, dem CHUV und den Firmensitzen. Renovierte Altbauten in der Nähe des öffentlichen Verkehrs werden rasch verkauft, und die wenigen Objekte mit freiem Seeblick erzielen einen dauerhaften Aufpreis.
Eine Wohnung wird in Lausanne bei rund CHF 12’900 pro m² gehandelt, im oberen Bereich des kantonalen Marktes. Auf diesem Niveau fallen die genaue Adresse und das Stockwerk beim Endpreis oft stärker ins Gewicht als die Fläche. Diese 24 Prozent über dem Kanton verteilen sich nicht gleichmässig auf den Bestand. Der Abstand ist fast immer bei kleinen Flächen grösser, die wegen ihrer Knappheit pro Quadratmeter teuer sind. Von den 272 im Kanton Waadt eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 6. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
Die Wohnung liegt in Lausanne um 10 Prozent über dem Haus, bei CHF 12’900 pro m² gegenüber CHF 11’700. Der Quadratmeter im Mehrfamilienhaus profitiert von Lift, Stockwerk und manchmal Aussicht, drei Merkmale, die im Erdgeschoss einer Villa keine Entsprechung haben. Über zwölf Monate steigen die Preise in Lausanne um 3.4 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Der Bezirk Lausanne dient als feinerer Vergleich als der Kanton, und die Gemeinde liegt dort 21 Prozent über dem Median des Bezirks. Wer die Suche auf die Nachbargemeinden im Bezirk ausweitet, vergleicht Objekte mit derselben Erschliessung und demselben Arbeitsmarkt. Der Gebäudebestand von Lausanne wird von einer Epoche geprägt, nämlich vor 1919, auf die 21 Prozent der Wohnungen entfallen. Altbauten bieten Raum und Deckenhöhe, dafür höhere Unterhaltskosten und eine Dämmung, die oft noch erneuert werden muss.
Die durchschnittliche Wohnung in Lausanne hat 2.8 Zimmer bei 72 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Der Median der Wohnungen in Lausanne liegt bei CHF 12’900 pro m², 24 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +210 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
In Lausanne ist das Angebot gross genug, damit jeder Wohnungstyp eigene Referenzen hat. Das ist bequem für die Bewertung, etwas weniger für die Verhandlung, da Käufer und Verkäufer beide den Marktpreis kennen. Sie verkaufen in Lausanne oder möchten einfach wissen, wo Sie stehen? Die Bewertung dauert zwei Minuten und stützt sich auf die hier gezeigten Daten, ergänzt durch die genauen Merkmale, die Sie angeben.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Lausanne mit CHF 12’900 pro m², 24 Prozent über dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Rechnen Sie für ein Haus in Lausanne mit CHF 11’700 pro m². Dieser Preis setzt ein Objekt in gebrauchsfähigem Zustand voraus. Bei einer nie renovierten Villa aus den 1970er-Jahren folgt der Abzug der Käufer den Kosten der Arbeiten, allen voran Heizung und Fenster.
In Lausanne vereint die Bauperiode vor 1919 21 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 2.8 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.