Als Herzstück des Immobilienmarkts im Kanton vereint die Stadt Genf den Grossteil der Transaktionen, von den Studios in den Pâquis bis zu den gehobenen Wohnungen in Champel.
Jedes Quartier folgt seiner eigenen Logik. Les Eaux-Vives und Champel dominieren das linke Seeufer mit sehr gefragten Altbauten, während Plainpalais und die Jonction eine jüngere Kundschaft anziehen, die das Quartierleben und die Nähe zu den Hochschulen schätzt. Am rechten Ufer bieten die Pâquis und Saint-Gervais zugänglichere Einstiegspreise, während das Nationenviertel von der Präsenz der internationalen Organisationen profitiert.
Das Angebot bleibt in fast allen Segmenten weit unter der Nachfrage. Durchgehende Familienwohnungen und Objekte mit Balkon oder Terrasse gehen besonders schnell weg, oft ohne Verhandlung.
Eine Wohnung wird in Stadt Genf bei rund CHF 15’200 pro m² gehandelt, im oberen Bereich des kantonalen Marktes. Auf diesem Niveau fallen die genaue Adresse und das Stockwerk beim Endpreis oft stärker ins Gewicht als die Fläche. Das Genfer Grundbuch verzeichnet für Stadt Genf 1’420 Handänderungen über 2 Jahre. Ihr Median, CHF 1’500’000 für das gesamte Objekt, zeigt, was Käufer tatsächlich bezahlt haben, während ein Inserat nur zeigt, was sich ein Verkäufer erhofft hat.
Ein positiver Abstand von 9 Prozent geht selten auf einen einzigen Faktor zurück. Erschliessung, Gemeindesteuern und der Anteil an Wohnungen mit Aussicht tragen gemeinsam dazu bei. Im Kanton liegen übrigens auch benachbarte Gemeinden preislich weit auseinander. Die Gemeinde belegt Rang 5 von 45 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen.
Mit CHF 15’200 pro m² für die Wohnung gegenüber CHF 14’000 für das Haus kehrt Stadt Genf das übliche Schema um, und zwar um 9 Prozent. Das sollte man prüfen, bevor man Schlüsse zieht, denn einige Verkäufe sanierungsbedürftiger Villen genügen für ein solches Ergebnis. Über zwölf Monate steigen die Preise in Stadt Genf um 2.8 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Der Gebäudebestand von Stadt Genf wird von einer Epoche geprägt, nämlich vor 1919, auf die 23 Prozent der Wohnungen entfallen. Altbauten bieten Raum und Deckenhöhe, dafür höhere Unterhaltskosten und eine Dämmung, die oft noch erneuert werden muss.
2.6 Zimmer bei 74 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Stadt Genf. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +211 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Eine Online-Bewertung liefert in Stadt Genf einen Ausgangspunkt, nie eine endgültige Zahl. Geben Sie die tatsächlichen Merkmale Ihres Objekts ein, und Sie erhalten in zwei Minuten eine begründete Spanne, die Sie anschliessend mit einer Einschätzung vor Ort abgleichen.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf die Verkäufe aus dem Grundbuch und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Stadt Genf mit CHF 15’200 pro m², 9 Prozent über dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Ein Haus in Stadt Genf wird mit rund CHF 14’000 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Stadt Genf wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 23 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 2.6 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.