Céligny, eine Genfer Enklave auf Waadtländer Boden, pflegt seinen Charme als Seedorf zwischen Reben und bewaldeten Ufern.
Das Dorf mit seinen Winzerhäusern, der kleine Strand und der Hafen bilden ein einzigartiges Dorfumfeld, das schon manche Persönlichkeit angezogen hat. Anwesen in Seenähe sind ein seltenes Segment von hohem Kulturwert.
Der Status als Enklave bringt eine geschätzte steuerliche und administrative Besonderheit mit sich. Verkäufe sind aussergewöhnlich und werden oft in aller Diskretion abgewickelt, auf einem Niveau, das mit dem der benachbarten Côte vergleichbar ist.
Eine Wohnung wird in Céligny bei rund CHF 12’400 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Das Genfer Grundbuch verzeichnet für Céligny 18 Handänderungen über 2 Jahre. Ihr Median, CHF 2’388’000 für das gesamte Objekt, zeigt, was Käufer tatsächlich bezahlt haben, während ein Inserat nur zeigt, was sich ein Verkäufer erhofft hat. Mit 11 Prozent unter dem kantonalen Median sinkt der Einstiegspreis. Der Abstand wird danach Objekt für Objekt verhandelt, Zustand und Erschliessung wiegen schwerer als die Adresse.
Von den 45 im Kanton Genf eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 18. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur. Anstieg von 2.3 Prozent über zwölf Monate in Céligny. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde.
In Céligny sind derzeit 15 Inserate online. Im Verhältnis zum Wohnungsbestand sagt diese Zahl vor allem etwas über die Umschlagsgeschwindigkeit. Wenig Inserate bedeuten oft Objekte, die schnell weggehen, oder Eigentümer, die nicht verkaufen. Der Bestand von Céligny mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, vor 1919, vereint nur 27 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo.
Die durchschnittliche Wohnung in Céligny hat 4.5 Zimmer bei 150 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +147 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Céligny berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf die Verkäufe aus dem Grundbuch und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Céligny mit CHF 12’400 pro m², 11 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Ein Haus in Céligny wird mit rund CHF 12’800 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
In Céligny vereint die Bauperiode vor 1919 27 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 4.5 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.