Carouge ist für seinen sardischen Charme und sein Quartierleben geschätzt und zählt zu den gefragtesten Gemeinden des Kantons. Hier der Stand des Marktes und was eine Immobilie heute wert ist.
Die Altstadt von Carouge und ihre Gassen vereinen die am höchsten bewerteten Objekte, mit Preisen, die den Gemeindedurchschnitt regelmässig übersteigen. Die Quartiere rund um die Place du Marché und entlang der Arve bleiben sehr attraktiv, getragen von unabhängigen Geschäften und der direkten Anbindung an das Zentrum von Genf.
Dagegen bieten die neueren Gebiete am Rand grosszügigere Flächen zu leicht tieferen Quadratmeterpreisen, was Familien anspricht. Das Angebot bleibt knapp, und Objekte guter Qualität sind schnell vergeben.
Eine Wohnung wird in Carouge bei rund CHF 14’700 pro m² gehandelt, im oberen Bereich des kantonalen Marktes. Auf diesem Niveau fallen die genaue Adresse und das Stockwerk beim Endpreis oft stärker ins Gewicht als die Fläche. In Carouge wurden über 2 Jahre 131 Verkäufe abgeschlossen, mit einem Median von CHF 1’360’000 je verkauftes Objekt, alle Typen und alle Flächen zusammengenommen. Dieser Gesamtbetrag ist mit einem Quadratmeterpreis nicht vergleichbar, denn er hängt zuerst von der Grösse der verkauften Objekte ab.
Für Kaufinteressierte zeigen sich diese 6 Prozent vor allem als Konkurrenz. Bei gleichem Budget muss man kleiner suchen, weiter vom Zentrum wegziehen oder ein Objekt mit Renovationsbedarf akzeptieren, um in der Gemeinde zu bleiben. Von den 45 im Kanton Genf eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 5. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Carouge um 3.1 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. In Carouge sind derzeit 91 Inserate online. Im Verhältnis zum Wohnungsbestand sagt diese Zahl vor allem etwas über die Umschlagsgeschwindigkeit. Wenig Inserate bedeuten oft Objekte, die schnell weggehen, oder Eigentümer, die nicht verkaufen. Carouge hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode vor 1919 mit 22 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
Die durchschnittliche Wohnung in Carouge hat 2.7 Zimmer bei 77 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +168 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen.
In einem hohen Marktsegment wie in Carouge fallen wenige Prozent Abweichung in Franken stark ins Gewicht. Beginnen Sie mit der Online-Bewertung, um die Grössenordnung abzustecken, bevor Sie mit einer Fachperson verfeinern, die die Strasse kennt.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf die Verkäufe aus dem Grundbuch und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Carouge mit CHF 14’700 pro m², 6 Prozent über dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Rechnen Sie für ein Haus in Carouge mit CHF 15’000 pro m². Dieser Preis setzt ein Objekt in gebrauchsfähigem Zustand voraus. Bei einer nie renovierten Villa aus den 1970er-Jahren folgt der Abzug der Käufer den Kosten der Arbeiten, allen voran Heizung und Fenster.
22 Prozent der Wohnungen in Carouge stammen aus der Bauperiode vor 1919, mit durchschnittlich 2.7 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.