Hautemorges umfasst seit 2021 sechs Dörfer am Fuss des Waadtländer Juras, zwischen Morges und dem Venoge-Tal.
Das Gebiet ist landwirtschaftlich geprägt und die Bausubstanz dörflich geblieben, mit umgenutzten Bauernhöfen und Quartieren mit Einfamilienhäusern, die sich am Rand angelagert haben. Die Nähe zu Morges und zur Autobahn rückt die Gemeinde in den Einzugsbereich der Genferseeregion, ohne dass sie deren Preise hätte.
Der Markt ist wenig tief, mit einigen wenigen Transaktionen pro Jahr und Dorf, was jede Bewertungsspanne rechnerisch verbreitert. Einfamilienhäuser dominieren das Angebot deutlich.
In Hautemorges liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 8’500, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Diese 18 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben.
Die Gemeinde belegt Rang 110 von 272 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen. Zwischen Haus (CHF 9’000 pro m²) und Wohnung (CHF 8’500 pro m²) liegt in Hautemorges ein Abstand von 6 Prozent. Dieses Profil deutet in der Regel auf eine Gemeinde hin, in der Bauland knapp ist und Einfamilienhäuser selten den Besitzer wechseln.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Hautemorges um 3.0 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Morges liegt die Gemeinde 4 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Der Bestand von Hautemorges mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, vor 1919, vereint nur 25 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo.
In Hautemorges liegt der Gemeindedurchschnitt bei 4.2 Zimmern und 123 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab. Der Median der Wohnungen in Hautemorges liegt bei CHF 8’500 pro m², 18 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +140 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Hautemorges berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Hautemorges bei CHF 8’500 pro m², 18 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Ein Haus in Hautemorges wird mit rund CHF 9’000 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Hautemorges wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 25 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 4.2 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.