Am Rand der Genfer Landschaft pflegt Presinge eine ländliche Zurückhaltung, eine Viertelstunde vom Stadtzentrum entfernt.
Mit einigen hundert Einwohnern kennt die Gemeinde einen diskreten Markt aus Dorfhäusern, Bauernhöfen und verstreuten Villen. Transaktionen sind hier so selten, dass jedes Verkaufsangebot sofort Aufmerksamkeit erregt.
Die Kundschaft sucht ein authentisches Umfeld nahe den Zollübergängen von Jussy und Hochsavoyen. Grosse Bauparzellen sind praktisch verschwunden, was das bestehende Siedlungsbild festschreibt.
Eine Wohnung wird in Presinge bei rund CHF 11’700 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. In Presinge wurden über 2 Jahre 30 Verkäufe abgeschlossen, mit einem Median von CHF 379’000 je verkauftes Objekt, alle Typen und alle Flächen zusammengenommen. Dieser Gesamtbetrag ist mit einem Quadratmeterpreis nicht vergleichbar, denn er hängt zuerst von der Grösse der verkauften Objekte ab. Diese 16 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben.
Rang 25 von 45 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist. Das Haus kostet in Presinge CHF 12’400 pro m², die Wohnung CHF 11’700, das sind 6 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern.
Anstieg von 4.3 Prozent über zwölf Monate in Presinge. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde. In Presinge sind derzeit 16 Inserate online. Im Verhältnis zum Wohnungsbestand sagt diese Zahl vor allem etwas über die Umschlagsgeschwindigkeit. Wenig Inserate bedeuten oft Objekte, die schnell weggehen, oder Eigentümer, die nicht verkaufen.
Mit 18 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode 1991-1995 gibt in Presinge keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse. 3.9 Zimmer bei 115 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Presinge. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. In 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis um +153 Prozent verändert. Als Orientierung für den Trend zu verwenden, denn der Wert eines bestimmten Objekts hängt von seinem Zustand und seiner Parzelle ab, die diese Kurve nicht kennt.
Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Presinge berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf die Verkäufe aus dem Grundbuch und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Presinge mit CHF 11’700 pro m², 16 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Der Richtwert liegt in Presinge bei CHF 12’400 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Presinge vereint die Bauperiode 1991-1995 18 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.9 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.