Im Norden des Greyerzerlands oberhalb des Sees vereint Marsens sein Dorf und Vuippens mit Blick auf die Voralpen.
Das Dorf, bekannt für die kantonale psychiatrische Klinik, mischt alte Häuser, Wohnquartiere und Bauernhöfe, während Vuippens seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die Lage zwischen Greyerzersee und Voralpen prägt die Identität des Ortes.
Die Nähe zu Bulle und zu lokalen Arbeitsplätzen stützt die Nachfrage. Villen und Häuser mit Blick auf die Gipfel machen den Hauptteil eines moderaten Marktes aus.
Eine Wohnung wird in Marsens bei rund CHF 7’300 pro m² gehandelt, im oberen Bereich des kantonalen Marktes. Auf diesem Niveau fallen die genaue Adresse und das Stockwerk beim Endpreis oft stärker ins Gewicht als die Fläche. Für Kaufinteressierte zeigen sich diese 9 Prozent vor allem als Konkurrenz. Bei gleichem Budget muss man kleiner suchen, weiter vom Zentrum wegziehen oder ein Objekt mit Renovationsbedarf akzeptieren, um in der Gemeinde zu bleiben.
Von den 115 im Kanton Freiburg eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 15. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur. Mit CHF 7’300 pro m² für die Wohnung gegenüber CHF 6’900 für das Haus kehrt Marsens das übliche Schema um, und zwar um 6 Prozent. Das sollte man prüfen, bevor man Schlüsse zieht, denn einige Verkäufe sanierungsbedürftiger Villen genügen für ein solches Ergebnis.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Marsens um 3.7 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Gruyère liegt die Gemeinde 9 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Mit 15 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Marsens keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
In Marsens liegt der Gemeindedurchschnitt bei 4.2 Zimmern und 121 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab. Der Median der Wohnungen in Marsens liegt bei CHF 7’300 pro m², 9 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts.
Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +98 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Eine Online-Bewertung liefert in Marsens einen Ausgangspunkt, nie eine endgültige Zahl. Geben Sie die tatsächlichen Merkmale Ihres Objekts ein, und Sie erhalten in zwei Minuten eine begründete Spanne, die Sie anschliessend mit einer Einschätzung vor Ort abgleichen.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Marsens bei CHF 7’300 pro m², 9 Prozent über dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Marsens bei CHF 6’900 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Marsens vereint die Bauperiode vor 1919 15 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 4.2 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.