Als Hauptort des Greyerzerlandes und zweitgrösste Stadt des Kantons erlebt Bulle eines der stärksten Wachstumstempi der Westschweiz, getragen von seiner wirtschaftlichen Dynamik.
Das historische Zentrum rund um das Schloss und die Grand-Rue bewahrt alte Gebäude und ein lebhaftes Geschäftsleben, während die neuen Quartiere von La Condémine und der östlichen Peripherie ein neues Angebot gebracht haben, das rasch aufgenommen wurde. La Tour-de-Trême, das zur Gemeinde gehört, behält mit eigenen Schulen und Geschäften sein Dorfbild.
Die Nachfrage kommt von Familien und Berufstätigen, die von deutlich tieferen Preisen als in der Genferseeregion und einem Bahnhof mit Verbindungen nach Freiburg und Montreux profitieren. Neue Wohnungen mit Balkon und Reiheneinfamilienhäuser bilden den Kern der Transaktionen, in einem Markt, in dem das Angebot der demografischen Entwicklung kaum folgt.
Die in Bulle erhobenen CHF 7’100 pro m² ordnen die Gemeinde im oberen Segment des Kantons ein. Eine Bewertung verlangt hier Genauigkeit. Bei hundert Quadratmetern entsprechen fünf Prozent Abweichung bereits mehreren Zehntausend Franken. Für Kaufinteressierte zeigen sich diese 6 Prozent vor allem als Konkurrenz. Bei gleichem Budget muss man kleiner suchen, weiter vom Zentrum wegziehen oder ein Objekt mit Renovationsbedarf akzeptieren, um in der Gemeinde zu bleiben.
Von den 115 im Kanton Freiburg eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 21. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur. Über zwölf Monate steigen die Preise in Bulle um 3.5 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Der Bezirk Gruyère dient als feinerer Vergleich als der Kanton, und die Gemeinde liegt dort 6 Prozent über dem Median des Bezirks. Wer die Suche auf die Nachbargemeinden im Bezirk ausweitet, vergleicht Objekte mit derselben Erschliessung und demselben Arbeitsmarkt. Bulle hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode 2006-2010 mit 12 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten. In Bulle liegt der Gemeindedurchschnitt bei 3.3 Zimmern und 90 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab.
CHF 7’100 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Bulle, 6 Prozent über dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +105 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen.
Der Markt von Bulle ist rege genug, damit die Statistiken tragfähig sind. Es gibt zahlreiche beobachtete Inserate, und die Bewertungsspanne verengt sich von selbst um den Median. Sie verkaufen in Bulle oder möchten einfach wissen, wo Sie stehen? Die Bewertung dauert zwei Minuten und stützt sich auf die hier gezeigten Daten, ergänzt durch die genauen Merkmale, die Sie angeben.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Bulle mit CHF 7’100 pro m², 6 Prozent über dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Ein Haus in Bulle wird mit rund CHF 7’400 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
In Bulle vereint die Bauperiode 2006-2010 12 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.3 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.