Zu Füssen der Dents-du-Midi im Talgrund des Val d'Illiez ist Champéry eine historische Station im Skigebiet der Portes du Soleil.
Die Station mit ihrer langen Dorfstrasse und ihrem bewahrten Charme reiht Chalets, Residenzen und Ferienwohnungen gegenüber den Dents-du-Midi aneinander, verbunden mit dem weiten Skigebiet der Portes du Soleil. Der Charme des Dorfes und das Panorama begründen die Bekanntheit.
Der Markt der Zweitwohnsitze dominiert, mit einem Aufpreis für charaktervolle Chalets und Objekte nahe den Bergbahnen. Die schweizerische und internationale Kundschaft stützt für das Chablais hohe Werte.
Mit einem Median von CHF 8’500 pro m² gehört Champéry zu den teuersten Adressen im Kanton. Der Kanton hat nur wenige Gemeinden auf diesem Niveau, und diese Seltenheit erschwert den Vergleich, weil es kaum wirklich gleichwertige Objekte gibt. Ein positiver Abstand von 47 Prozent geht selten auf einen einzigen Faktor zurück. Erschliessung, Gemeindesteuern und der Anteil an Wohnungen mit Aussicht tragen gemeinsam dazu bei. Im Kanton liegen übrigens auch benachbarte Gemeinden preislich weit auseinander.
Die Gemeinde belegt Rang 8 von 119 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen. Das Haus kostet in Champéry CHF 9’000 pro m², die Wohnung CHF 8’500, das sind 6 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern.
Anstieg von 2.5 Prozent über zwölf Monate in Champéry. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Monthey liegt die Gemeinde 42 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Champéry hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode vor 1919 mit 15 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
3.5 Zimmer bei 91 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Champéry. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. CHF 8’500 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Champéry, 47 Prozent über dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +124 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. Der Markt von Champéry ist rege genug, damit die Statistiken tragfähig sind. Es gibt zahlreiche beobachtete Inserate, und die Bewertungsspanne verengt sich von selbst um den Median. In einem hohen Marktsegment wie in Champéry fallen wenige Prozent Abweichung in Franken stark ins Gewicht. Beginnen Sie mit der Online-Bewertung, um die Grössenordnung abzustecken, bevor Sie mit einer Fachperson verfeinern, die die Strasse kennt.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Champéry bei CHF 8’500 pro m², 47 Prozent über dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Ein Haus in Champéry wird mit rund CHF 9’000 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Champéry wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 15 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.5 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.