Als Jura-Station oberhalb von Nyon verbindet Saint-Cergue Chalets, Wälder und Panoramen auf den Genfersee und den Mont-Blanc.
Das Dorf und der Grenzweiler La Cure leben im Rhythmus der Jahreszeiten, mit Chalets, Zweitwohnungen und Familienhäusern, die auf Skifahren und Wandern ausgerichtet sind. Die Bahn Nyon-Saint-Cergue verbindet direkt mit dem Seeufer in etwa dreissig Minuten.
Die Kundschaft mischt Familien, die Bergluft suchen, und Liebhaber von Zweitwohnungen. Chalets mit freier Sicht auf den Genfersee und die Alpen sind das begehrteste Segment.
Eine Wohnung wird in Saint-Cergue bei rund CHF 7’200 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Mit 31 Prozent unter dem kantonalen Median sinkt der Einstiegspreis. Der Abstand wird danach Objekt für Objekt verhandelt, Zustand und Erschliessung wiegen schwerer als die Adresse.
Rang 162 von 272 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist. Das Haus kostet in Saint-Cergue CHF 7’600 pro m², die Wohnung CHF 7’200, das sind 6 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Saint-Cergue um 3.3 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Bezirk Nyon liegt der Preis 31 Prozent unter dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Mit 19 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode 1961-1970 gibt in Saint-Cergue keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
3.4 Zimmer bei 91 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Saint-Cergue. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. Der mediane Wohnungspreis in Saint-Cergue beträgt CHF 7’200 pro m², also 31 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Kennzahl vermischt alle Wohnungstypen vom Studio bis zur grossen Maisonettewohnung und glättet damit sehr unterschiedliche Situationen.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +143 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. In Saint-Cergue ist das Angebot gross genug, damit jeder Wohnungstyp eigene Referenzen hat. Das ist bequem für die Bewertung, etwas weniger für die Verhandlung, da Käufer und Verkäufer beide den Marktpreis kennen.
Um Ihr Objekt in Saint-Cergue in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der mediane Preis einer Wohnung in Saint-Cergue liegt bei CHF 7’200 pro m², also 31 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl umfasst alle Wohnungstypen. Ein renoviertes Studio liegt oft darüber, eine grosse Wohnung mit Renovationsbedarf darunter.
Der Richtwert liegt in Saint-Cergue bei CHF 7’600 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
Der Bestand von Saint-Cergue wird von der Bauperiode 1961-1970 geprägt, auf die 19 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.4 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.