Am Hang oberhalb von Vevey gelegen, überblickt Chardonne den Genfersee zwischen den Reben des Lavaux und den bewaldeten Höhen des Mont-Pèlerin.
Das Weindorf mit seinen Winzerhäusern bildet den historischen Kern, während sich die Wohnquartiere am Hang bis zum Mont-Pèlerin staffeln, bekannt für seine Standseilbahn ab Vevey und seine Panoramahotels. Die Aussicht auf den See und die Dents-du-Midi macht hier den ganzen Wert aus, vom unteren Dorfrand bis zu den höchsten Parzellen.
Das Angebot bleibt begrenzt durch die geschützten Rebberge des Lavaux, die jede nennenswerte Erweiterung verbieten. Villen mit freier Sicht auf den Genfersee und die wenigen Terrassenwohnungen werden mit einem deutlichen Aufpreis gehandelt, auf einem Niveau nahe den besten Adressen der Riviera.
Mit einem Median von CHF 11’000 pro m² gehört Chardonne zu den teuersten Adressen im Kanton. Der Kanton hat nur wenige Gemeinden auf diesem Niveau, und diese Seltenheit erschwert den Vergleich, weil es kaum wirklich gleichwertige Objekte gibt. Diese 6 Prozent über dem Kanton verteilen sich nicht gleichmässig auf den Bestand. Der Abstand ist fast immer bei kleinen Flächen grösser, die wegen ihrer Knappheit pro Quadratmeter teuer sind.
Die Gemeinde belegt Rang 36 von 272 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen. Über zwölf Monate steigen die Preise in Chardonne um 2.8 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Mit 17 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Chardonne keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse. Die durchschnittliche Wohnung in Chardonne hat 3.9 Zimmer bei 118 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Der Median der Wohnungen in Chardonne liegt bei CHF 11’000 pro m², 6 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts.
Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +145 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. In Chardonne ist das Angebot gross genug, damit jeder Wohnungstyp eigene Referenzen hat. Das ist bequem für die Bewertung, etwas weniger für die Verhandlung, da Käufer und Verkäufer beide den Marktpreis kennen.
Sie verkaufen in Chardonne oder möchten einfach wissen, wo Sie stehen? Die Bewertung dauert zwei Minuten und stützt sich auf die hier gezeigten Daten, ergänzt durch die genauen Merkmale, die Sie angeben.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der mediane Preis einer Wohnung in Chardonne liegt bei CHF 11’000 pro m², also 6 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl umfasst alle Wohnungstypen. Ein renoviertes Studio liegt oft darüber, eine grosse Wohnung mit Renovationsbedarf darunter.
Ein Haus in Chardonne wird mit rund CHF 11’300 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
17 Prozent der Wohnungen in Chardonne stammen aus der Bauperiode vor 1919, mit durchschnittlich 3.9 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.