Als Hauptort des Waadtländer Chablais wächst Aigle rasch, zwischen Weinschloss, Bahnhof und den umgebenden Bergen.
Aigle bietet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse des Kantons für alle, die in der Genferseeregion arbeiten, dreissig Minuten von Lausanne entfernt mit dem Zug. Das Zentrum und die Quartiere beim Bahnhof verdichten sich mit neuen Überbauungen, während die Umgebung von Schloss und Reben ihren bewahrten Charme behält.
Das Chablais zieht Familien und Grenzgänger aus dem benachbarten Wallis an. Neue Wohnungen mit Balkon und renovierte Dorfhäuser machen den Grossteil der Transaktionen aus.
Eine Wohnung wird in Aigle bei rund CHF 6’700 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Diese 36 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben.
Die Gemeinde belegt Rang 186 von 272 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen. Zwischen Haus (CHF 7’200 pro m²) und Wohnung (CHF 6’700 pro m²) liegt in Aigle ein Abstand von 7 Prozent. Dieses Profil deutet in der Regel auf eine Gemeinde hin, in der Bauland knapp ist und Einfamilienhäuser selten den Besitzer wechseln.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Aigle um 2.8 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks District d'Aigle liegt die Gemeinde 4 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Der Bestand von Aigle mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, vor 1919, vereint nur 24 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo.
3.2 Zimmer bei 83 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Aigle. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. CHF 6’700 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Aigle, 36 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren.
Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +116 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Die Zahl der beobachteten Inserate in Aigle liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab.
Ein Median fasst eine Gemeinde zusammen, keine Wohnung. Geben Sie die Merkmale Ihrer Wohnung in Aigle ein, um eine Spanne zu erhalten, die auf den Verkäufen und Inseraten in der Nähe Ihrer Adresse beruht.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Aigle bei CHF 6’700 pro m², 36 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Rechnen Sie für ein Haus in Aigle mit CHF 7’200 pro m². Dieser Preis setzt ein Objekt in gebrauchsfähigem Zustand voraus. Bei einer nie renovierten Villa aus den 1970er-Jahren folgt der Abzug der Käufer den Kosten der Arbeiten, allen voran Heizung und Fenster.
24 Prozent der Wohnungen in Aigle stammen aus der Bauperiode vor 1919, mit durchschnittlich 3.2 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.