Am Stadtrand von Freiburg in der Glâne-Ebene verbindet Matran ein Wohndorf mit direktem Autobahnanschluss.
Das Dorf hat sich um Villenquartiere, kleine Wohnüberbauungen und Gewerbezonen erweitert, in unmittelbarer Verlängerung der Agglomeration Freiburg. Der alte Ortskern und die Bauernhöfe erinnern an die ländliche Verankerung der Gemeinde.
Die unmittelbare Nähe zu Freiburg und zur Autobahn stützt die Nachfrage von Führungskräften und Familien. Villen und neuere Wohnungen führen einen Markt mit für den Agglomerationsgürtel hohen Preisen an.
Mit einem Median von CHF 7’600 pro m² gehört Matran zu den teuersten Adressen im Kanton. Der Kanton hat nur wenige Gemeinden auf diesem Niveau, und diese Seltenheit erschwert den Vergleich, weil es kaum wirklich gleichwertige Objekte gibt. Für Kaufinteressierte zeigen sich diese 13 Prozent vor allem als Konkurrenz. Bei gleichem Budget muss man kleiner suchen, weiter vom Zentrum wegziehen oder ein Objekt mit Renovationsbedarf akzeptieren, um in der Gemeinde zu bleiben. Rang 4 von 115 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist.
In Matran kostet die Wohnung CHF 7’600 pro m², das Haus dagegen CHF 7’200, ein Abstand von 6 Prozent zugunsten der Wohnung. Diese Konstellation findet sich dort, wo neuere Wohnungen das Angebot prägen und ältere Häuser gegenüberstehen. Die Werte in Matran legen innerhalb eines Jahres um 3.1 Prozent zu. Für Verkäufer heisst das nicht, dass ihr Objekt automatisch um so viel mehr wert ist. Der Anstieg konzentriert sich fast immer auf die am besten gelegenen und am besten unterhaltenen Objekte.
Der Bezirk Sarine dient als feinerer Vergleich als der Kanton, und die Gemeinde liegt dort 13 Prozent über dem Median des Bezirks. Wer die Suche auf die Nachbargemeinden im Bezirk ausweitet, vergleicht Objekte mit derselben Erschliessung und demselben Arbeitsmarkt. Matran hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode 1986-1990 mit 19 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
Die durchschnittliche Wohnung in Matran hat 3.8 Zimmer bei 110 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. CHF 7’600 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Matran, 13 Prozent über dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +97 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
In einem hohen Marktsegment wie in Matran fallen wenige Prozent Abweichung in Franken stark ins Gewicht. Beginnen Sie mit der Online-Bewertung, um die Grössenordnung abzustecken, bevor Sie mit einer Fachperson verfeinern, die die Strasse kennt.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Matran bei CHF 7’600 pro m², 13 Prozent über dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Ein Haus in Matran wird mit rund CHF 7’200 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Matran wird von der Bauperiode 1986-1990 geprägt, auf die 19 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.8 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.