Am Eingang des Val d'Hérens oberhalb von Sitten verbindet Vex ein Hangdorf mit der Station Thyon-Les Collons.
Das Dorf Vex am Taleingang bewahrt einen Wohnbestand für Ganzjahresbewohner, während Les Collons und Thyon, mit dem Skigebiet der 4 Vallées verbunden, Chalets und Ferienwohnungen bündeln. Der Gegensatz zwischen Dorf und Station prägt den Markt.
Die Nähe zu Sitten stützt die Nachfrage im Dorf, während Thyon auf eine Kundschaft von Zweitwohnsitzen zielt. Chalets mit Aussicht und Villen prägen einen Markt mit moderaten Preisen.
In Vex liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 4’500, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Diese 22 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Von den 119 im Kanton Wallis eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 83. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
Das Haus kostet in Vex CHF 6’000 pro m², die Wohnung CHF 4’500, das sind 33 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern. Anstieg von 3.3 Prozent über zwölf Monate in Vex. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde.
Im Bezirk District d'Hérens liegt der Preis 13 Prozent unter dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Mit 16 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode nach 2015 gibt in Vex keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
3.4 Zimmer bei 89 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Vex. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. CHF 4’500 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Vex, 22 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +126 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Der Markt von Vex ist rege genug, damit die Statistiken tragfähig sind. Es gibt zahlreiche beobachtete Inserate, und die Bewertungsspanne verengt sich von selbst um den Median. Ein Median fasst eine Gemeinde zusammen, keine Wohnung. Geben Sie die Merkmale Ihrer Wohnung in Vex ein, um eine Spanne zu erhalten, die auf den Verkäufen und Inseraten in der Nähe Ihrer Adresse beruht.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Vex mit CHF 4’500 pro m², 22 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Der Richtwert liegt in Vex bei CHF 6’000 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
16 Prozent der Wohnungen in Vex stammen aus der Bauperiode nach 2015, mit durchschnittlich 3.4 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.