Am Zusammentreffen der Täler von Zermatt und Saas ist Stalden ein Balkondorf hoch über der Vispa.
Der deutschsprachige Ort, an der Gabelung der beiden Täler gelegen, bewahrt einen traditionellen Bestand an Häusern und Chalets, mit einigen Wohnquartieren. Der Bahnhof, an dem sich die Linien nach Zermatt und Saas-Fee verzweigen, strukturiert das Einzugsgebiet.
Die Nachfrage kommt von Ganzjahresbewohnern und Berufstätigen der benachbarten Stationen. Die Preise bleiben moderat, und Dorfhäuser mit Aussicht bilden den Kern des Marktes.
Mit CHF 3’700 pro m² liegt Stalden unter dem kantonalen Median. Das Einstiegsbudget ist tiefer, und der Unterschied wird in der Regel anderswo bezahlt, etwa mit längeren Wegen zu den Arbeitsplatzzentren oder mit anstehenden Renovationen bei älteren Wohnungen. Mit 36 Prozent unter dem kantonalen Median sinkt der Einstiegspreis. Der Abstand wird danach Objekt für Objekt verhandelt, Zustand und Erschliessung wiegen schwerer als die Adresse.
Rang 108 von 119 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist. Zwischen Haus (CHF 4’900 pro m²) und Wohnung (CHF 3’700 pro m²) liegt in Stalden ein Abstand von 32 Prozent. Dieses Profil deutet in der Regel auf eine Gemeinde hin, in der Bauland knapp ist und Einfamilienhäuser selten den Besitzer wechseln.
Anstieg von 3.8 Prozent über zwölf Monate in Stalden. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde. Im Bezirk Visp liegt der Preis 24 Prozent unter dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Mit 39 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Stalden keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
3.7 Zimmer bei 102 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Stalden. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. Der Median der Wohnungen in Stalden liegt bei CHF 3’700 pro m², 36 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +105 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. In Stalden wird ein Preisunterschied oft über den Zustand des Objekts verhandelt und weniger über die Adresse. Die Online-Bewertung berücksichtigt diesen Zustand und gibt Ihnen eine Spanne, die Sie gegenüber Kaufinteressierten vertreten können.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Stalden bei CHF 3’700 pro m², 36 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Stalden bei CHF 4’900 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
Der Bestand von Stalden wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 39 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.7 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.