Am Knotenpunkt der Täler zum Grossen St. Bernhard und zum Val Ferret verbindet Orsières einen Bergort mit den Ferienorten Champex und La Fouly.
Der Hauptort an der Passstrasse und an der Linie des Saint-Bernard Express bewahrt ein Wohnen für ganzjährige Bewohner, während Champex-Lac mit seinem Bergsee und La Fouly am Fuss des Mont-Blanc-Massivs Chalets und Ferienresidenzen ergänzen. Praz-de-Fort und das Val Ferret bewahren einen unberührten alpinen Charakter.
Die Kundschaft vereint Familien aus dem Tal und Liebhaber von Zweitwohnungen. Chalets mit Blick auf die Gipfel und Dorfhäuser führen einen Markt mit moderaten Preisen an.
Eine Wohnung wird in Orsières bei rund CHF 4’400 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Ein Rückstand von 24 Prozent auf den kantonalen Median spiegelt zunächst die geografische Lage und selten die Qualität der Bausubstanz (Entfernung zu den Arbeitsplätzen, weniger dichte Erschliessung oder schlicht weniger Interessierte pro Objekt). Die Gemeinde belegt Rang 87 von 119 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen.
Das Haus kostet in Orsières CHF 5’200 pro m², die Wohnung CHF 4’400, das sind 18 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern. Über zwölf Monate steigen die Preise in Orsières um 2.2 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Mit 15 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode nach 2015 gibt in Orsières keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse. 3.7 Zimmer bei 79 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Orsières. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten.
CHF 4’400 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Orsières, 24 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +120 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Der Markt von Orsières ist rege genug, damit die Statistiken tragfähig sind. Es gibt zahlreiche beobachtete Inserate, und die Bewertungsspanne verengt sich von selbst um den Median.
Um Ihr Objekt in Orsières in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Orsières bei CHF 4’400 pro m², 24 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Ein Haus in Orsières wird mit rund CHF 5’200 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
15 Prozent der Wohnungen in Orsières stammen aus der Bauperiode nach 2015, mit durchschnittlich 3.7 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.