Auf dem sonnigen Balkon des Val d'Hérens vor den Alpen vereint Mont-Noble die Dörfer Nax, Mase und Vernamiège.
Die drei Dörfer auf ihrer Terrasse oberhalb des Rhonetals bewahren einen Hangbestand mit Häusern, Chalets und einem kleinen familiären Skigebiet rund um Nax. Das Panorama auf die Gipfel und das Val d'Hérens bestimmt die Attraktivität.
Der Markt vereint Ganzjahresfamilien und Liebhaber von Zweitwohnsitzen, die Aussicht und Ruhe schätzen. Chalets mit Weitblick und Dorfhäuser prägen einen Markt mit moderaten Preisen.
Eine Wohnung wird in Mont-Noble bei rund CHF 4’600 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Diese 21 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Die Gemeinde belegt Rang 82 von 119 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen.
Das Haus kostet in Mont-Noble CHF 6’200 pro m², die Wohnung CHF 4’600, das sind 35 Prozent Unterschied. Für Verkäufer einer Villa zählen deshalb Parzellengrösse und Ausrichtung beim erzielbaren Preis ebenso viel wie der Zustand im Innern. Anstieg von 4.3 Prozent über zwölf Monate in Mont-Noble. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde.
Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks District d'Hérens liegt die Gemeinde 12 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Der Bestand von Mont-Noble mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, nach 2015, vereint nur 16 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo.
Die durchschnittliche Wohnung in Mont-Noble hat 3.6 Zimmer bei 99 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Der Median der Wohnungen in Mont-Noble liegt bei CHF 4’600 pro m², 21 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +117 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Der Markt von Mont-Noble ist rege genug, damit die Statistiken tragfähig sind. Es gibt zahlreiche beobachtete Inserate, und die Bewertungsspanne verengt sich von selbst um den Median. Um Ihr Objekt in Mont-Noble in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der mediane Preis einer Wohnung in Mont-Noble liegt bei CHF 4’600 pro m², also 21 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl umfasst alle Wohnungstypen. Ein renoviertes Studio liegt oft darüber, eine grosse Wohnung mit Renovationsbedarf darunter.
Der Richtwert liegt in Mont-Noble bei CHF 6’200 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
Der Bestand von Mont-Noble wird von der Bauperiode nach 2015 geprägt, auf die 16 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.6 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.