Am Ausgang des Lötschentals in die Rhoneebene verbindet Gampel-Bratsch ein Dorf in der Ebene mit einem deutschsprachigen Hang.
Gampel in der Ebene am Eingang des Lötschentals konzentriert das Wohnen und die Geschäfte, während Bratsch am Hang den Charakter eines Bergdorfs bewahrt. Die Lage an der Achse der Ebene und der Zugang zu den Seitentälern prägen den Lebensraum.
Die Nachfrage kommt von ganzjährigen Bewohnern und Erwerbstätigen der Region. Die Preise bleiben moderat, und Dorfhäuser wie neuere Wohnungen führen den Markt an.
In Gampel-Bratsch liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 4’500, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Ein Rückstand von 22 Prozent auf den kantonalen Median spiegelt zunächst die geografische Lage und selten die Qualität der Bausubstanz (Entfernung zu den Arbeitsplätzen, weniger dichte Erschliessung oder schlicht weniger Interessierte pro Objekt).
Von den 119 im Kanton Wallis eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 83. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur. In Gampel-Bratsch wird ein Haus mit CHF 5’100 pro m² gehandelt, eine Wohnung mit CHF 4’500, also 13 Prozent mehr. Der Unterschied liegt im Land. Wer ein Haus kauft, kauft eine Parzelle, und deren Wert schlägt sich im Preis pro Quadratmeter Wohnfläche nieder.
Die Werte in Gampel-Bratsch legen innerhalb eines Jahres um 4.8 Prozent zu. Für Verkäufer heisst das nicht, dass ihr Objekt automatisch um so viel mehr wert ist. Der Anstieg konzentriert sich fast immer auf die am besten gelegenen und am besten unterhaltenen Objekte. Im Bezirk Leuk liegt der Preis 18 Prozent über dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Gampel-Bratsch hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode vor 1919 mit 15 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
In Gampel-Bratsch liegt der Gemeindedurchschnitt bei 3.3 Zimmern und 98 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab. Der mediane Wohnungspreis in Gampel-Bratsch beträgt CHF 4’500 pro m², also 22 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Kennzahl vermischt alle Wohnungstypen vom Studio bis zur grossen Maisonettewohnung und glättet damit sehr unterschiedliche Situationen.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +90 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Gampel-Bratsch berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Gampel-Bratsch mit CHF 4’500 pro m², 22 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Ein Haus in Gampel-Bratsch wird mit rund CHF 5’100 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Gampel-Bratsch wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 15 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.3 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.