Brig-Glis, auf Französisch Brigue-Glis, ist die grosse Stadt des Oberwallis am Fuss des Simplons, ein bedeutender Bahnknoten, überragt vom Stockalperschloss.
Das Zentrum von Brig rund um das barocke Schloss und den internationalen Bahnhof konzentriert Gebäude und Geschäfte, während Glis und Gamsen das Familienwohnen und die Gewerbezonen aufnehmen. Brigerbad mit seinen Thermalbädern bietet eine besondere Attraktion.
Die Lage als Knotenpunkt Richtung Simplon, Lötschberg und Italien stützt eine Nachfrage von ganzjährigen Bewohnern. Neuere Wohnungen und Villen bilden den Kern eines Marktes mit für eine Stadt dieser Bedeutung moderaten Preisen.
In Brig-Glis liegt der Median bei CHF 5’700 pro m², im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Der Markt folgt hier recht genau den kantonalen Zyklen, ohne sie zu verstärken, wie es Gemeinden am See oder in Wintersportorten tun. Die Gemeinde belegt Rang 37 von 119 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen. Zwischen Haus (CHF 6’000 pro m²) und Wohnung (CHF 5’700 pro m²) liegt in Brig-Glis ein Abstand von 5 Prozent. Dieses Profil deutet in der Regel auf eine Gemeinde hin, in der Bauland knapp ist und Einfamilienhäuser selten den Besitzer wechseln.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Brig-Glis um 3.4 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Brig liegt die Gemeinde 6 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen.
Der Bestand von Brig-Glis mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, 1961-1970, vereint nur 12 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo. 3.7 Zimmer bei 100 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Brig-Glis. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten.
Der Median der Wohnungen in Brig-Glis liegt bei CHF 5’700 pro m², 2 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +90 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Die Zahl der beobachteten Inserate in Brig-Glis liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab.
Ein Median fasst eine Gemeinde zusammen, keine Wohnung. Geben Sie die Merkmale Ihrer Wohnung in Brig-Glis ein, um eine Spanne zu erhalten, die auf den Verkäufen und Inseraten in der Nähe Ihrer Adresse beruht.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Brig-Glis bei CHF 5’700 pro m², 2 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Brig-Glis bei CHF 6’000 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
12 Prozent der Wohnungen in Brig-Glis stammen aus der Bauperiode 1961-1970, mit durchschnittlich 3.7 Zimmern. Käufer wägen hier zwischen Charme und Nebenkosten ab, denn je älter die Bausubstanz, desto stärker fällt das Unterhaltsbudget in der Jahresrechnung ins Gewicht.