Visp, auf Französisch Viège, ist der Knotenpunkt des Oberwallis an der Mündung der Täler von Zermatt und Saas und verbindet Spitzenindustrie mit einem Bahnknoten.
Die Stadt, geprägt von ihrem grossen Chemie- und Pharmastandort, reiht Gebäude und Wohnquartiere rund um einen Bahnhof aneinander, der zur Haltestelle des Lötschberg-Basistunnels geworden ist. Eyholz und die Altstadt ergänzen ein kompaktes Stadtgefüge.
Die Industriearbeitsplätze und die Lage als Tor zu den grossen Destinationen stützen eine Nachfrage von ganzjährigen Bewohnern. Neuere Wohnungen bilden den Kern eines für das Oberwallis moderaten Marktes.
In Visp liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 5’500, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Ein Rückstand von 5 Prozent auf den kantonalen Median spiegelt zunächst die geografische Lage und selten die Qualität der Bausubstanz (Entfernung zu den Arbeitsplätzen, weniger dichte Erschliessung oder schlicht weniger Interessierte pro Objekt). Von den 119 im Kanton Wallis eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 45. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
In Visp wird ein Haus mit CHF 6’300 pro m² gehandelt, eine Wohnung mit CHF 5’500, also 15 Prozent mehr. Der Unterschied liegt im Land. Wer ein Haus kauft, kauft eine Parzelle, und deren Wert schlägt sich im Preis pro Quadratmeter Wohnfläche nieder. Anstieg von 3.6 Prozent über zwölf Monate in Visp. Das Hypothekarzinsniveau erklärt in der Schweiz einen guten Teil solcher Bewegungen, oft mehr als die Eigenheiten einer einzelnen Gemeinde.
Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Visp liegt die Gemeinde 12 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Mit 15 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode nach 2015 gibt in Visp keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
3.5 Zimmer bei 101 m², das ist das Profil der durchschnittlichen Wohnung in Visp. Wenn Sie Ihr Objekt mit dieser Grösse vergleichen, erhalten Sie eine erste Vorstellung von seinem Platz im lokalen Angebot und damit von der Zahl der möglichen Interessenten. Der Median der Wohnungen in Visp liegt bei CHF 5’500 pro m², 5 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +85 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
In Visp ist das Angebot gross genug, damit jeder Wohnungstyp eigene Referenzen hat. Das ist bequem für die Bewertung, etwas weniger für die Verhandlung, da Käufer und Verkäufer beide den Marktpreis kennen. Um Ihr Objekt in Visp in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Visp bei CHF 5’500 pro m², 5 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Rechnen Sie für ein Haus in Visp mit CHF 6’300 pro m². Dieser Preis setzt ein Objekt in gebrauchsfähigem Zustand voraus. Bei einer nie renovierten Villa aus den 1970er-Jahren folgt der Abzug der Käufer den Kosten der Arbeiten, allen voran Heizung und Fenster.
In Visp vereint die Bauperiode nach 2015 15 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.5 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.