Ardon in der Rebebene zwischen Sitten und Riddes pflegt sein Terroir am Fuss des Hangs des Haut de Cry.
Das Dorf zwischen Ebene und unterem Hang reiht Winzerhäuser, Wohnquartiere und Villen aneinander, umgeben von Reben und Obstgärten. Die zentrale Lage in der Agglomeration Sitten stützt die Anziehungskraft.
Die Nähe zu Sitten und moderate Preise ziehen Familien und Pendler an. Villen und neuere Wohnungen bilden den Kern eines zugänglichen Marktes in der Ebene.
In Ardon liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 5’200, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Mit 10 Prozent unter dem kantonalen Median sinkt der Einstiegspreis. Der Abstand wird danach Objekt für Objekt verhandelt, Zustand und Erschliessung wiegen schwerer als die Adresse. Die Gemeinde belegt Rang 55 von 119 Gemeinden, die im Kanton nach Preis geordnet sind. Diese Rangliste bewegt sich an beiden Enden wenig, in der Mitte stärker, wo einige hundert Franken pro Quadratmeter Dutzende von Gemeinden trennen.
In Ardon wird ein Haus mit CHF 6’100 pro m² gehandelt, eine Wohnung mit CHF 5’200, also 17 Prozent mehr. Der Unterschied liegt im Land. Wer ein Haus kauft, kauft eine Parzelle, und deren Wert schlägt sich im Preis pro Quadratmeter Wohnfläche nieder. Die Werte in Ardon legen innerhalb eines Jahres um 4.3 Prozent zu. Für Verkäufer heisst das nicht, dass ihr Objekt automatisch um so viel mehr wert ist. Der Anstieg konzentriert sich fast immer auf die am besten gelegenen und am besten unterhaltenen Objekte.
Im Bezirk Conthey liegt der Preis 12 Prozent unter dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Ardon hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode vor 1919 mit 15 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
Die durchschnittliche Wohnung in Ardon hat 3.4 Zimmer bei 99 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. CHF 5’200 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Ardon, 10 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +97 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Die Zahl der beobachteten Inserate in Ardon liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab. Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Ardon berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Ardon mit CHF 5’200 pro m², 10 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Ein Haus in Ardon wird mit rund CHF 6’100 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Ardon wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 15 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.4 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.