Als weitläufige Landwirtschaftsgemeinde des Gros-de-Vaud fasst Montanaire rund zehn Dörfer um Thierrens zusammen.
Thierrens ist mit seinen Geschäften und dem Schulhaus das Zentrum, während Chapelle-sur-Moudon, Saint-Cierges und Denezy ihr Gesicht als Landwirtschaftsdörfer behalten. Der Bestand mischt renovierte Bauernhäuser, Dorfhäuser und Villen auf grossen Parzellen.
Die Gemeinde bietet eine intakte ländliche Umgebung und Preise, die zu den günstigsten im Kanton gehören, auf halbem Weg zwischen Yverdon, Moudon und Lausanne. Familien suchen hier Platz, und jedes Verkaufsangebot findet rasch Beachtung.
In Montanaire liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 6’400, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Diese 38 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Von den 272 im Kanton Waadt eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 204. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
Die Werte in Montanaire legen innerhalb eines Jahres um 3.5 Prozent zu. Für Verkäufer heisst das nicht, dass ihr Objekt automatisch um so viel mehr wert ist. Der Anstieg konzentriert sich fast immer auf die am besten gelegenen und am besten unterhaltenen Objekte. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Gros-de-Vaud liegt die Gemeinde 15 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen.
40 Prozent der Wohnungen stammen aus der Bauperiode vor 1919. Für Kaufinteressierte ist die Reihenfolge der Prüfungen bekannt. Dach, Fenster und Heizung kommen zuerst, denn diese drei Posten machen in einem älteren Gebäude den Hauptteil des Renovationsbudgets aus. Die durchschnittliche Wohnung in Montanaire hat 4.1 Zimmer bei 119 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark.
Der Median der Wohnungen in Montanaire liegt bei CHF 6’400 pro m², 38 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +131 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. Um Ihr Objekt in Montanaire in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Montanaire bei CHF 6’400 pro m², 38 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Montanaire bei CHF 6’500 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
Der Bestand von Montanaire wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 40 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 4.1 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.