In der Ebene der Venoge am Fuss des Mormont verbindet Eclépens Dorf und grossen Industriestandort des Waadtländer Nordens.
Das Dorf bewahrt seinen alten Kern und sein Schloss, umgeben von Wohnquartieren und der Zone, in der das Zementwerk und Logistikbetriebe angesiedelt sind. Die Lage am Knotenpunkt von Bahn und Autobahn macht es zu einem Arbeitsplatzzentrum.
Die für die Region moderaten Preise ziehen Familien und Pendler an. Häuser mit Garten und neuere Wohnungen machen den Grossteil eines ruhigen Marktes aus.
In Eclépens liegt der Median bei CHF 7’900 pro m², im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Der Markt folgt hier recht genau den kantonalen Zyklen, ohne sie zu verstärken, wie es Gemeinden am See oder in Wintersportorten tun. Mit 18 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Eclépens keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse. In Eclépens liegt der Gemeindedurchschnitt bei 3.7 Zimmern und 104 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab.
Die verfügbaren Daten für Eclépens beruhen auf einer begrenzten Zahl von Inseraten. Für Verkäufer entsteht der Preis deshalb ebenso aus vergleichbaren Nachbargemeinden wie aus den wenigen lokalen Referenzen. CHF 7’900 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Eclépens, 24 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren.
Diese 24 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Morges liegt die Gemeinde 11 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen.
Mit CHF 7’900 pro m² für die Wohnung gegenüber CHF 7’500 für das Haus kehrt Eclépens das übliche Schema um, und zwar um 5 Prozent. Das sollte man prüfen, bevor man Schlüsse zieht, denn einige Verkäufe sanierungsbedürftiger Villen genügen für ein solches Ergebnis. Die Werte in Eclépens legen innerhalb eines Jahres um 3.5 Prozent zu. Für Verkäufer heisst das nicht, dass ihr Objekt automatisch um so viel mehr wert ist. Der Anstieg konzentriert sich fast immer auf die am besten gelegenen und am besten unterhaltenen Objekte. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +116 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Um Ihr Objekt in Eclépens in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Eclépens mit CHF 7’900 pro m², 24 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Der Richtwert liegt in Eclépens bei CHF 7’500 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Eclépens vereint die Bauperiode vor 1919 18 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.7 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.