Am Fuss des Juras oberhalb von Vallorbe verbindet Ballaigues Bergdorf und industrielles Know-how.
Das Dorf auf dem Jurabalkon gegenüber den Alpen reiht alte Häuser, Chalets und Villenquartiere aneinander, in einer Gemeinde, in der die Präzisionsindustrie ein wichtiger Arbeitgeber bleibt. Die bewaldete Umgebung und die freie Aussicht sprechen eine Kundschaft an, die Ruhe sucht.
Die Preise gehören zu den tiefsten des Waadtländer Nordens. Häuser mit Garten und Blick auf die Alpen sind das gefragteste Segment eines Marktes mit bescheidenen Volumen.
Mit CHF 5’200 pro m² liegt Ballaigues unter dem kantonalen Median. Das Einstiegsbudget ist tiefer, und der Unterschied wird in der Regel anderswo bezahlt, etwa mit längeren Wegen zu den Arbeitsplatzzentren oder mit anstehenden Renovationen bei älteren Wohnungen. Mit 50 Prozent unter dem kantonalen Median sinkt der Einstiegspreis. Der Abstand wird danach Objekt für Objekt verhandelt, Zustand und Erschliessung wiegen schwerer als die Adresse.
Rang 260 von 272 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist. In Ballaigues wird ein Haus mit CHF 6’400 pro m² gehandelt, eine Wohnung mit CHF 5’200, also 23 Prozent mehr. Der Unterschied liegt im Land. Wer ein Haus kauft, kauft eine Parzelle, und deren Wert schlägt sich im Preis pro Quadratmeter Wohnfläche nieder.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Ballaigues um 2.4 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Jura-Nord vaudois liegt die Gemeinde 16 Prozent unter dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen. Mit 31 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Ballaigues keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
Die durchschnittliche Wohnung in Ballaigues hat 3.8 Zimmer bei 108 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. CHF 5’200 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Ballaigues, 50 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +100 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen. Bevor Sie in Ballaigues einen Preis festlegen, schauen Sie, was vergleichbare Objekte wert sind. Die kostenlose Bewertung tut das in zwei Minuten, auf der Grundlage abgeschlossener Verkäufe und aktiver Inserate rund um Ihre Adresse.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der mediane Preis einer Wohnung in Ballaigues liegt bei CHF 5’200 pro m², also 50 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl umfasst alle Wohnungstypen. Ein renoviertes Studio liegt oft darüber, eine grosse Wohnung mit Renovationsbedarf darunter.
Ein Haus in Ballaigues wird mit rund CHF 6’400 pro m² Wohnfläche bewertet. Die Grösse der Parzelle, ihre Bebaubarkeit und ihre Lage lassen das Ergebnis danach stark schwanken, manchmal mehr als der Zustand im Innern.
Der Bestand von Ballaigues wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 31 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.8 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.