An den Zoll von Saint-Julien angelehnt, verbindet Perly-Certoux ein Weindorf mit neuen, stark wachsenden Quartieren.
Die Gebäude entlang der Route de Saint-Julien bieten neuere Wohnungen zu für den Kanton moderaten Preisen, bei Pendlern sehr gefragt. Certoux behält sein Dorfbild inmitten der Reben, mit Familienhäusern, die selten den Eigentümer wechseln.
Die angekündigte Verlängerung des Trams bis Saint-Julien verstärkt das Interesse der Investoren. Wohnungen mit Aussenraum und Parkplatz finden innert weniger Wochen Käufer.
In Perly-Certoux liegt der Median bei CHF 11’000 pro m², im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Der Markt folgt hier recht genau den kantonalen Zyklen, ohne sie zu verstärken, wie es Gemeinden am See oder in Wintersportorten tun. Das Genfer Grundbuch verzeichnet für Perly-Certoux 81 Handänderungen über 2 Jahre. Ihr Median, CHF 800’000 für das gesamte Objekt, zeigt, was Käufer tatsächlich bezahlt haben, während ein Inserat nur zeigt, was sich ein Verkäufer erhofft hat.
Diese 21 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Von den 45 im Kanton Genf eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 30. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Perly-Certoux um 3.0 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. In Perly-Certoux sind derzeit 32 Inserate online. Im Verhältnis zum Wohnungsbestand sagt diese Zahl vor allem etwas über die Umschlagsgeschwindigkeit. Wenig Inserate bedeuten oft Objekte, die schnell weggehen, oder Eigentümer, die nicht verkaufen. Perly-Certoux hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode 1971-1980 mit 23 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten.
Die durchschnittliche Wohnung in Perly-Certoux hat 3.4 Zimmer bei 96 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +171 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Perly-Certoux berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf die Verkäufe aus dem Grundbuch und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Perly-Certoux bei CHF 11’000 pro m², 21 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Rechnen Sie für ein Haus in Perly-Certoux mit CHF 10’900 pro m². Dieser Preis setzt ein Objekt in gebrauchsfähigem Zustand voraus. Bei einer nie renovierten Villa aus den 1970er-Jahren folgt der Abzug der Käufer den Kosten der Arbeiten, allen voran Heizung und Fenster.
In Perly-Certoux vereint die Bauperiode 1971-1980 23 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.4 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.