Auf den Weinhängen über dem Murtensee vereint Mont-Vully die Dörfer des Freiburger Vully zwischen Reben und Ufer.
Sugiez, Praz und Môtier ziehen sich am Fuss der Reben dem See entlang, mit Winzerhäusern, Villen und sehr gefragten Objekten am Wasser. Lugnorre und die Höhen des Mont bieten Panoramasicht auf die drei Seen.
Das Umfeld aus Reben und See, selten und gut erhalten, zieht eine Kundschaft von Familien und Zweitwohnungskäufern an. Objekte mit Blick auf den Murtensee führen den Markt an, bei sanfteren Preisen als am Genfersee.
Die in Mont-Vully erhobenen CHF 7’400 pro m² ordnen die Gemeinde im oberen Segment des Kantons ein. Eine Bewertung verlangt hier Genauigkeit. Bei hundert Quadratmetern entsprechen fünf Prozent Abweichung bereits mehreren Zehntausend Franken. Diese 10 Prozent über dem Kanton verteilen sich nicht gleichmässig auf den Bestand. Der Abstand ist fast immer bei kleinen Flächen grösser, die wegen ihrer Knappheit pro Quadratmeter teuer sind.
Von den 115 im Kanton Freiburg eingestuften Gemeinden belegt diese den Rang 10. Ein Rang nennt keinen Wert, und zwei in der Rangliste benachbarte Gemeinden können sehr unterschiedliche Märkte haben, im Volumen wie in der Wohnungsstruktur. Über zwölf Monate steigen die Preise in Mont-Vully um 3.1 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Im Bezirk See / District du Lac liegt der Preis 12 Prozent über dem Median des Bezirks. Auf dieser Ebene spiegeln die Preisunterschiede vor allem die Wohnungsstruktur und das verfügbare Land, denn Geografie und Fahrzeiten ändern sich innerhalb eines Bezirks kaum. Mont-Vully hat einen zeitlich breit gestreuten Gebäudebestand, in dem die Bauperiode vor 1919 mit 13 Prozent der Wohnungen vorn liegt. Wer kauft, findet in derselben Gemeinde sanierungsbedürftige Altbauten und Neubauten mit überschaubaren Nebenkosten. Die durchschnittliche Wohnung in Mont-Vully hat 4.0 Zimmer bei 122 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark.
Der mediane Wohnungspreis in Mont-Vully beträgt CHF 7’400 pro m², also 10 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Kennzahl vermischt alle Wohnungstypen vom Studio bis zur grossen Maisonettewohnung und glättet damit sehr unterschiedliche Situationen. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +93 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Die Zahl der beobachteten Inserate in Mont-Vully liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab. Eine Online-Bewertung liefert in Mont-Vully einen Ausgangspunkt, nie eine endgültige Zahl. Geben Sie die tatsächlichen Merkmale Ihres Objekts ein, und Sie erhalten in zwei Minuten eine begründete Spanne, die Sie anschliessend mit einer Einschätzung vor Ort abgleichen.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Mont-Vully bei CHF 7’400 pro m², 10 Prozent über dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Mont-Vully bei CHF 7’500 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Mont-Vully vereint die Bauperiode vor 1919 13 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 4.0 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.