Zwischen Freiburg und Murten im Seebezirk fasst Misery-Courtion mehrere Dörfer der zweisprachigen Landschaft zusammen.
Die Dörfer Misery, Courtion, Cournillens und Cormérod behalten ihr landwirtschaftliches Gepräge aus Bauernhöfen und Häusern, ergänzt durch Villenquartiere. Die Lage zwischen den beiden Städten und der Autobahnanschluss bestimmen die Attraktivität.
Die Preise bleiben moderat, was Familien anzieht. Neuere Villen und renovierte Bauernhäuser prägen einen ruhigen Markt, getragen von der Nähe zu Freiburg und Murten.
In Misery-Courtion liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 5’900, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Diese 12 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Rang 90 von 115 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist.
Zwischen Haus (CHF 6’400 pro m²) und Wohnung (CHF 5’900 pro m²) liegt in Misery-Courtion ein Abstand von 8 Prozent. Dieses Profil deutet in der Regel auf eine Gemeinde hin, in der Bauland knapp ist und Einfamilienhäuser selten den Besitzer wechseln. Über zwölf Monate steigen die Preise in Misery-Courtion um 3.5 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen.
Der Bezirk See / District du Lac dient als feinerer Vergleich als der Kanton, und die Gemeinde liegt dort 11 Prozent unter dem Median des Bezirks. Wer die Suche auf die Nachbargemeinden im Bezirk ausweitet, vergleicht Objekte mit derselben Erschliessung und demselben Arbeitsmarkt. Mit 14 Prozent der Wohnungen aus der Bauperiode vor 1919 gibt in Misery-Courtion keine Epoche den Ton an. Diese Vielfalt erschwert den Vergleich, und das Baujahr zählt in der Bewertung dann ebenso viel wie die Adresse.
In Misery-Courtion liegt der Gemeindedurchschnitt bei 3.7 Zimmern und 102 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab. Der Median der Wohnungen in Misery-Courtion liegt bei CHF 5’900 pro m², 12 Prozent unter dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +93 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen.
Um Ihr Objekt in Misery-Courtion in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Misery-Courtion mit CHF 5’900 pro m², 12 Prozent unter dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Der Richtwert liegt in Misery-Courtion bei CHF 6’400 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
Der Bestand von Misery-Courtion wird von der Bauperiode vor 1919 geprägt, auf die 14 Prozent der Wohnungen entfallen, bei durchschnittlich 3.7 Zimmern. Diese Struktur bestimmt die Konkurrenz, denn Ihr Objekt wird zuerst mit denen derselben Generation verglichen.