Unterhalb von Château-d'Œx sind Rossinière und sein Weiler La Tine für den Grand Chalet und ihre alten Holzhäuser des Pays-d'Enhaut bekannt.
Eine Wohnung wird in Rossinière bei rund CHF 8’600 pro m² gehandelt, im Mittelfeld der Gemeinden des Kantons. Diese zentrale Lage hat einen praktischen Vorteil. Ein Objekt lässt sich hier leicht mit Nachbargemeinden auf gleichem Niveau vergleichen. Der Gebäudebestand von Rossinière wird von einer Epoche geprägt, nämlich vor 1919, auf die 56 Prozent der Wohnungen entfallen. Altbauten bieten Raum und Deckenhöhe, dafür höhere Unterhaltskosten und eine Dämmung, die oft noch erneuert werden muss. In Rossinière liegt der Gemeindedurchschnitt bei 3.8 Zimmern und 95 m² pro Wohnung. Der Durchschnitt verdeckt die Extreme, und gerade an den Extremen, bei Studios und Objekten mit mehr als fünf Zimmern, weicht der Quadratmeterpreis am stärksten vom Median ab.
Der Markt von Rossinière ist eng, das darf man offen sagen. Bei geringem Volumen gelten die hier veröffentlichten Zahlen als Grössenordnung, und eine Einschätzung nach einer Besichtigung bleibt verlässlicher als eine statistische Berechnung. CHF 8’600 pro m², das ist der Median der Wohnungen in Rossinière, 17 Prozent unter dem kantonalen Median. Der Median blendet Extremwerte aus und ist deshalb verlässlicher als ein Durchschnitt, wenn einige aussergewöhnliche Objekte die Zahlen verzerren.
Diese 17 Prozent Abstand eröffnen beim Wiederverkauf einen Spielraum, wenn die Gemeinde dichter wird oder ihre Erschliessung besser wird. Garantiert ist das nicht, und im Kanton sind mehrere Gemeinden fünfzehn Jahre lang günstig geblieben. Der Bezirk Riviera-Pays-d'Enhaut dient als feinerer Vergleich als der Kanton, und die Gemeinde liegt dort 22 Prozent unter dem Median des Bezirks. Wer die Suche auf die Nachbargemeinden im Bezirk ausweitet, vergleicht Objekte mit derselben Erschliessung und demselben Arbeitsmarkt.
Mit CHF 8’600 pro m² für die Wohnung gegenüber CHF 6’600 für das Haus kehrt Rossinière das übliche Schema um, und zwar um 30 Prozent. Das sollte man prüfen, bevor man Schlüsse zieht, denn einige Verkäufe sanierungsbedürftiger Villen genügen für ein solches Ergebnis. Über zwölf Monate steigen die Preise in Rossinière um 3.0 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Innerhalb von 25 Jahren hat sich der Quadratmeterpreis von Wohnungen um +127 Prozent verändert. Diese Kurve beschreibt einen Markt und kein einzelnes Objekt. Eine Wohnung, die im selben Zeitraum ohne Unterhalt blieb, hat eine andere Entwicklung genommen.
Um Ihr Objekt in Rossinière in diesen Zahlen zu verorten, genügt die Online-Bewertung für eine Spanne. Sie berücksichtigt Fläche, Zustand, Stockwerk und Baujahr, die Kriterien, die den Grossteil der Unterschiede erklären.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Der Median liegt in Rossinière bei CHF 8’600 pro m², 17 Prozent unter dem kantonalen Median. Er dient als Ausgangswert, zu dem hinzukommt, was eine Gemeindestatistik nicht kennt, etwa Ausrichtung, Aussicht, Lärm und das Jahr der letzten Renovationen.
Der Richtwert liegt in Rossinière bei CHF 6’600 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Rossinière vereint die Bauperiode vor 1919 56 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 3.8 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.