Rossemaison, eine kleine Gemeinde südlich von Delsberg, ist vor allem ein Wohnquartier, wenige Minuten vom Zentrum des Hauptorts entfernt.
In Rossemaison liegt der Quadratmeterpreis bei rund CHF 4’800, auf einem Niveau, das dem der meisten Gemeinden im Kanton nahekommt. Die Unterschiede entstehen dann innerhalb der Gemeinde, zwischen den Quartieren und den Bauepochen. Ein positiver Abstand von 7 Prozent geht selten auf einen einzigen Faktor zurück. Erschliessung, Gemeindesteuern und der Anteil an Wohnungen mit Aussicht tragen gemeinsam dazu bei. Im Kanton liegen übrigens auch benachbarte Gemeinden preislich weit auseinander. Rang 7 von 49 in der kantonalen Preisrangliste. Das ist als Orientierung zur Lage gedacht. Der Rang ordnet die Gemeinde im Verhältnis zu ihren Nachbarn ein, er sagt nichts darüber, was ein bestimmtes Objekt in ihr wert ist.
Über zwölf Monate steigen die Preise in Rossemaison um 2.6 Prozent. Ein Anstieg dieser Grössenordnung lässt sich über drei Jahre besser einordnen als über ein Jahr. Ein einziges aktives Quartal genügt, um die Statistik einer kleinen Gemeinde aufzublähen. Im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Bezirks Delémont liegt die Gemeinde 7 Prozent über dem Median des Bezirks. Dieser Vergleich ist aussagekräftiger als der kantonale Median, weil die Gemeinden desselben Bezirks meist Arbeitsmarkt und Erschliessung teilen.
Der Bestand von Rossemaison mischt die Generationen, ohne dass eine wirklich dominiert. Die am stärksten vertretene, 1971-1980, vereint nur 17 Prozent der Wohnungen. Die Preisunterschiede zwischen zwei Objekten gleicher Fläche sind deshalb grösser als anderswo. Die durchschnittliche Wohnung in Rossemaison hat 4.4 Zimmer bei 123 m². Beide Werte zusammen beschreiben die Wohnungsstruktur besser als die Zimmerzahl allein, denn bei gleicher Zimmerzahl schwankt die Fläche je nach Bauepoche stark.
Der Median der Wohnungen in Rossemaison liegt bei CHF 4’800 pro m², 7 Prozent über dem kantonalen Median. Diese Zahl ist als Grössenordnung zu lesen und nicht als Wert eines bestimmten Objekts. Über 25 Jahre ergibt sich beim Preis pro m² eine Entwicklung von +62 Prozent. Ein solcher Verlauf geht eher in Stufen voran als gleichmässig, mit Jahren fast ohne Bewegung und anderen mit sehr regem Geschehen. Die Zahl der beobachteten Inserate in Rossemaison liefert eine solide Berechnungsgrundlage. Die Verkaufsdauer hängt vor allem vom anfangs verlangten Preis ab.
Gemeindedurchschnitte sagen nichts über Ihr Stockwerk, Ihre Ausrichtung oder Ihre jüngsten Renovationen. Die Bewertung Ihres Objekts in Rossemaison berücksichtigt diese Punkte und liefert in zwei Minuten eine Spanne, unverbindlich.
Gebäudebestand gemäss Eidgenössischem Gebäude- und Wohnungsregister (BFS), aktualisiert am 18. Oktober 2026
Marktdaten aktualisiert am 12. Oktober 2026
Eine Wertspanne, abgestimmt auf das Preisniveau Ihrer Gemeinde und das Profil Ihrer Immobilie.
Immobilie bewerten →Rechnen Sie für eine Wohnung in Rossemaison mit CHF 4’800 pro m², 7 Prozent über dem kantonalen Median. Der tatsächliche Unterschied bei einem bestimmten Objekt hängt dann vom Stockwerk, vom Gesamtzustand und von einem Aussenbereich ab.
Der Richtwert liegt in Rossemaison bei CHF 4’800 pro m², bezogen auf die Wohnfläche und nicht auf die Grundfläche. Zwei identische Villen auf Parzellen von 500 und 1200 m² erreichen bei gleichem Zustand nicht denselben Preis.
In Rossemaison vereint die Bauperiode 1971-1980 17 Prozent des Bestands, und die durchschnittliche Wohnung hat 4.4 Zimmer. Dieses Profil erklärt einen guten Teil des Preisniveaus der Gemeinde, denn die Bauepoche bleibt eines der ersten Bewertungskriterien.